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Aus dem Stadtsenat

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Vorbereitungen auf den großen Ansturm im Strandbad, die oft unterschätzte Gefahr von Neophyten, sowie die Anschaffung zweier neue Schulbusse waren heute wesentliche Themen des Stadtsenats.

Bürgermeister Christian Scheider informierte den Stadtsenat heute eingangs über die aktuelle Situation bezüglich Covid‐Präventionsmaßnahmen im Strandbad Klagenfurt. Wie bekannt, gibt es die Befürchtung, dass es wetterbedingt nun schon sehr bald zu massiven Staubildungen im Eingangsbereich kommen wird. Hier war es dem Bürgermeister, in Abstimmung mit den Stadtwerken wichtig, eine möglichst bürgernahe Lösung zu finden, die einerseits gewährleistet, dass Covidmaßnahmen zum Schutze der Bevölkerung eingehalten werden, andererseits aber auch keine unnötigen Strapazen, speziell für ältere Menschen, darstellen. Die Lösung sieht vor, dass bei größeren Staubildungen die Kontrolle der 3‐G Regelung nicht mehr im Eingangsbereich erfolgt, sondern direkt im Strandbad. Im Sinne der Covid‐Prävention stehen in diesem Jahr unter anderem auch wieder erweiterte Liegeflächen zur Verfügung.

Umweltreferent Vizebürgermeister Alois Dolinar informierte heute den Stadtsenat über den aktuellen Stand der Neophytenbekämpfung. Es sind dies Pflanzenarten, die im Laufe der vergangenen Jahrhunderte auf verschiedenste Arten in die heimische Vegetation eingeschleppt wurden und sich nun verbreiten. Mit dieser zunehmenden Ausbreitung geraten heimische, mitunter seltene und gefährdete Pflanzenarten in Bedrängnis. Manche Arten verursachen darüber hinaus wirtschaftliche Schäden oder gefährden auch die Gesundheit. Diese Problematik ist bereits seit mehreren Jahren bekannt und wird daher mit gezielten Maßnahmen bekämpft. Im Fokus der Bekämpfung stehen vor allem das Himalaya‐Springkraut, der Beifußblättrige Ambrosie, der Kaukasische Riesen‐Bärenklau und der Japanische Knöterich. Auch in diesem Jahr werden im Rahmen der Aktion „Gepflegtes Klagenfurt“ wieder fünf bis sieben Arbeitskräfte über das AMS bei der Stadt beschäftigt, die sich dann in den Sommermonaten dieser Problematik der Neophyten widmen.

Weiters berichtet Vizebürgermeister Dolinar in seiner zusätzlichen Funktion als Referent für Europäische Angelegenheiten, dass er bezüglich dieser Neophytenbekämpfung auch mit dem Frauenhofer‐Institut in Verbindung steht. In einer länderübergreifenden Alpen‐Adria‐Kooperation werden unter anderem Satellitenaufnahmen gemacht. Damit wird der Pflanzenbestand und deren Veränderungen entsprechend ausgewertet und beobachtet. Zu diesem Thema folgt eine separate Aussendung. Weiters brachte Vizebürgermeister Dolinar 20 Wohnungszuweisungen in den heutigen Stadtsenat zur Beschlussfassung ein.

Stadtrat Franz Petritz informierte darüber, dass die Neuregelung der Ärztebereitschaft mit 1. April 2021 durch die Ärztekammer bzw. ÖGK auch die Auflösung des „Vereines zur Unterstützung bei der Organisation und Finanzierung der Infrastruktur des ärztlichen Bereitschaftsdienstes am Wochenende und an den Feiertagen in der Stadt Klagenfurt“ beinhaltet. Der Verein wurde bereits seit mehreren Jahren seitens der Stadt finanziell unterstützt. Die Auflösung erforderte heute eine formale Verwendungsänderung des zugrundeliegenden Beschlusses, welcher im Jahr 2018 beschlossen wurde. Die Subvention wird künftig direkt an die ÖGK angewiesen.

Abschließend berichtete Stadtrat Franz Petritz darüber, dass für den Herbst zwei neue Schulbusse angeschafft werden. Damit wird die städtische Verpflichtung zum Schülertransport auch künftig zum Wohle der Schülerinnen und Schüler gewährleistet. Um die neuen Busse rechtzeitig in Betrieb nehmen zu können, wird umgehend mit dem Anschaffungsprozess begonnen.

Quelle: StadtKommunikation Stadt Klagenfurt

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