Arbeit und Wirtschaft

Wir stärken die Wirtschaft und steigern eure Kaufkraft

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20-Prozent-Aktion der Stadt war ein voller Erfolg: Innerhalb einer Woche wurde
1,1 Millionen Euro zusätzlicher Umsatz in den Betrieben generiert und die Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger gesteigert. Mittels kulturellen Veranstaltungen sollen Menschen auf sympathische Weise in die Innenstadt gelockt werden, ohne dabei einen Kaufzwang auszuüben

Die Corona-Krise hat uns innerhalb von wenigen Stunden aus unserem gewohnten Alltag gerissen. Von Seiten des Bundes wurden unbedingt notwendige Maßnahmen gesetzt, die eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus verhinderten und so unzählige Menschen- leben gerettet haben. Schon in der Phase des sogenannten „Lock- Downs“ wurden in der Stadt umfassende Vorbereitungen für die schrittweise Rückkehr in die Normalität getroffen. So wurde in enger Zusammenarbeit
mit Wirtschaftsstadtrat Markus Geiger, dem Stadtmarketing, dem Tourismusverband und dem Wirtschaftsservice Klagenfurt ein umfangreiches Konzept zur Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe erarbeitet, von dem auch die Bürgerinnen und Bürger enorm profitieren werden.

Ziel des Maßnahmenpaketes ist es, einerseits Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind, zielgerichtet zu helfen und andererseits die Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu steigern,

sagt Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz.

Schnelle Hilfe für Klein- und Mittelbetriebe

Durch die Corona-Krise ist es in vielen Klein- und Mittelbetrieben zu Liquiditätsengpässen gekommen. Die 20-Prozent-Aktion der
Stadt Klagenfurt, die am 18. Mai angelaufen ist und mit 150.000 Euro dotiert ist, war ein voller Erfolg: Innerhalb einer Woche konn-
ten rund 1,1 Millionen Euro zusätzlicher Umsatz für die teilnehmenden Betriebe generiert werden. Die Klagenfurterinnen und Klagenfurter haben über 3.700 Rechnungen eingereicht.

Wir haben uns bewusst für ein Rückvergütungssystem entschieden, da dieses – im Unterschied zu Gutscheinen, die oft erst nach mehreren Wochen eingelöst werden – sofort positive Auswirkungen auf die Liquidität in den Betrieben hat,

erklärt die Bürgermeisterin.

Parallel dazu wird das Einkaufsgutscheinsystem „City Zehner“ neu aufgebaut, das im Sommer starten wird und von Seiten der Stadt mit rund 150.000 Euro unterstützt wird. Der „City Zehner neu“ soll in allen Innenstadtbetrieben (Geschäft en, Gastro-
nomie, Dienstleister, Handwerksbetriebe) einlösbar sein und den Kundinnen und Kunden Vergünstigungen bringen.

Durch diese Maßnahme wollen wir die regionale Kaufkraft nachhaltige steigern und gleichzeitig branchenunabhängig die Wirtschaft fördern,

erläutert Mathiaschitz.

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen wurde ein mit einer Million Euro dotierter Fördertopf für in Not geratene Unternehmen eingerichtet.

Bestimmt ist dieses Geld für Unternehmen, die unverschuldet durch die Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind und bei den Bundes- und Landesförderungen keine Hilfe erhalten haben,

betont die Bürgermeisterin.

Frequenz in der Innenstadt steigern

Eine wichtige Rolle wird neben den Hilfsmaßnahmen für Unternehmen auch die Kultur spielen.

Kunst- und Kultur im öffentlichen Raum haben nicht nur positive Auswirkungen auf das Image einer Stadt, sondern bringen auch einen enormen wirtschaft lichen Mehrwert. Gerade jetzt sind kulturelle Veranstaltungen – soweit die Innenstadt locken, ohne dabei einen Kaufdruck zu erzeugen,

erläutert die Bürgermeisterin.

Eine zentrale Rolle dabei sollten die Klagenfurter Renaissance-Innenhöfe spielen. Im Juli und August sollten dort
wöchentlich Konzerte und Lesungen von Klagenfurter Musikern und Literaten stattfinden.

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