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Gesundheit und Bildung – der Mensch im Mittelpunkt

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Die Referate Gesundheit und Bildung ergänzen sich perfekt – nicht nur, da die Prävention besonders bei den Kindern am
besten greift . Stadtrat Mag. Petritz gibt einen kurzen Einblick über seine Aufgaben und Anliegen.

Welches ist – von den vielen Bereichen der Abteilung Gesundheit – für Sie das wichtigste Thema?

Die seelische und körperliche Gesundheit ist ein wichtiger Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft – daher ist es besonders wichtig, mit der Präventionsarbeit bei den Kindern und Jugendlichen anzusetzen. Die Themen hierfür sind vielfältig – angefangen bei der Zahnprophylaxe, der gesunden Ernährung, Bewegung bis hin zu Themen wie der Umgang mit Neuen Medien oder Gewaltprävention (Stichwort: Mobbing in sozialen Medien) – hier versuchen wir mit gezielten Projekten und der Unterstützung unserer ExpertInnen, PädagogInnen sowie SchülerInnen, bestmöglich zu unterstützen und zu stärken. Das  Gesundheitsamt ist eine wichtige Anlaufstelle für die Klagenfurter Bevölkerung – die vielen Angebote, wie beispielsweise der Impfservice oder der amtsärztliche Dienst, werden sehr gut angenommen. Ich bin froh und stolz, dass Klagenfurt solch professionelle Ansprechpartner hat. Auch in der aktuellen Situation rund um Covid-19 zeigte sich, dass die Zusammenarbeit der  Abteilung perfekt funktioniert.

Neben der Gesundheit haben Sie auch die Verantwortung über die „Bildung“ – sprich die Pflichtschulen, Kindergärten, Horte sowie die Förderungen im Bereich Wissenschaft und Forschung. Was sind hier die größten Herausforderungen?

Dieser Aufgabenbereich ist ein besonders verantwortungsvoller, da die Stadt dafür Sorge zu tragen hat, dass die  nachkommenden Generationen zukunftsfit aufwachsen können und gefördert werden. Das fängt im Kleinkindalter an und endet mit dem Abschluss einer Ausbildung. Daher sind leistbare und qualitätsvolle Kinderbetreuungsplätze ein zentrales Anliegen für das ich mich immer einsetzen werde. Im Bereich der Pflichtschulen ist die Stadt Klagenfurt für die Infrastruktur
verantwortlich. Doch hier die Grenze zu ziehen wäre zu einfach – natürlich arbeiten wir eng mit den Direktionen zusammen, da viele Themen übergreifend sind. Als Bildungsreferent habe ich immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Pädagoginnen und Pädagogen und wir leben einen offenen Dialog. Dies ist wesentlich, um gemeinsam Ideen und Projekte umsetzen zu können.  Weiters ist es mir wichtig, Klagenfurt als die Bildungshauptstadt Kärntens zu etablieren – dazu gehört eine gut ausgestattete und
zeitgemäße Infrastruktur!

Welche Projekte werden im kommen den Jahr in Ihren Referaten umgesetzt? Oder besser gefragt, welche Initiativen werden 2020 gesetzt?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da jedes Projekt – und dazu zählen auch die „kleinen“ – wichtig ist! Jeder Kollege und jede Kollegin in den Abteilungen leistet hier einen wichtigen Beitrag – dazu zählen die Vorträge des Spielsuchtberatungs-Teams in Schulen, die Begleitung der städtischen Ernährungsberaterin in den Kindergärten- und Hortküchen bei der Erstellung eines ausgewogenen und gesunden Speiseplans, die Koordination von Netzwerktreffen um die Institutionen zu verbinden und  positive Synergien zu entwickeln. Dies lässt sich endlos fortsetzen – ohne die engagierten Menschen im Hintergrund wäre dies
aber nicht möglich. Für sie ist es nicht nur ein Job, sie sind alle mit einem außerordentlichen Engagement bei der Sache! Dafür möchte ich mich auf diesem Wege auch bedanken – denn dies ist nicht selbstverständlich

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