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Corona – Hilfspaket für Klagenfurter Kunst- und Kulturinitiativen

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Subventionswerber, die Veranstaltungen absagen oder verschieben mussten, dürfen bereits entstandene Kosten abrechnen. Die stadteigenen Galerien und das Musilmuseum können bis Ende des Jahres gratis besucht werden!

Die Corona-Krise hat den Klagenfurter Kunst- und Kulturschaffenden enorm zugesetzt. Unzählige Veranstaltungen mussten abgesagt oder verschoben werden. Die Stadt hat nun ein maßgeschneidertes Hilfspaket geschnürt, um den Kunst- und
Kulturschaffenden ein schnelles „Comeback“ nach der Krise zu ermöglichen. Mit Ende Mai sind die stadteigenen
Galerien und das Musilmuseum wieder geöffnet – bis Ende des Jahres können die Kunsteinrichtungen der Stadt bei freiem Eintritt besucht werden. Die Stadtgalerie startet mit „Gunther Sachs – Fotografie, Film und Sammlung“ und in der Alpen-Adria-Galerie ist die Ausstellung „Zorka L-Weisss -Metamorphos/ze“ zu sehen. Kulturelle Vielfalt sichern Die von der Bundesregierung verordneten Maßnahmen haben drastische wirtschaft liche Auswirkungen auf die Klagenfurter Kunst- und Kulturszene mit sich
gebracht.

Es ist mit einem fast 100-prozentigen Ausfall der Einnahmen zu rechnen. Um die kulturelle Vielfalt in der Landeshauptstadt zu sichern, sind schnelle und unbürokratische Hilfsmaßnahmen unbedingt notwendig,

sagt Bürgermeisterin und Kulturreferentin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.

Zu diesem Einnahmenausfall kommen noch zahlreiche Vorleistungen und Vorarbeiten hinzu, die von Initiativen bereits erbracht wurden.

Es gilt einerseits die wirtschaft lichen Folgen zu lindern und andererseits neue Motivation zu stiften. Für ein schnelles Comeback der Kulturstadt Klagenfurt – in sämtlichen Facetten – brauchen wir alle Kunst- und Kulturinitiativen. Mit unserem Maßnahmenpaket zeigen wir, dass wir als Stadt – auch in Krisenzeiten – ein verlässlicher Partner sind,

stellt die Bürgermeisterin klar.

Zielgerichtes Maßnahmenpaket

Die Abteilung Kultur hat mittels eines Datenblattes erhoben, welche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben wurden und welche Kosten bereits entstanden sind. Für alle Subventionswerber, die von der Corona-Krise betroffen sind, wird ein Maßnahmenpaket geschnürt. So werden etwa bereits entstandene Verpflichtungen im Rahmen der zugesagten Förderungen anerkannt, auch wenn die Veranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden können oder ins kommende Jahr verschoben werden müssen. Die Fristen für die Durchführung abgesagter Veranstaltungen und die damit verbundene Nachweisprüfung wurden ebenso verlängert. Zusätzlich werden individuelle Lösungen im Rahmen der budgetären Möglichkeiten angeboten.

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