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Erster Maria-Tusch-Frauenpreis vergeben

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Roswitha Bucher, die das Gewaltschutzzentrum Kärnten aufgebaut hat und seit zwanzig Jahren leitet, wurde im Schloss Loretto der erstmals vergebene Maria-Tusch-Frauenpreis verliehen. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird an Frauen vergeben, die sich mit herausragendem Engagement für Mädchen, Frauen und Geschlechtergleichstellung einsetzen. Bucher hat gemeinsam mit dem Team des Gewaltschutzzentrums Kärnten in den vergangenen zwanzig Jahren rund 13.000 Menschen geholfen.

Sie setzt sich für ein Ende der häuslichen Gewalt und für die Sensibilisierung der Menschen ein. Unter anderem hat sie sich für Schulungen von Polizistinnen und Polizisten betreffend Einsätzen bei Gewalt stark gemacht und diese auch persönlich durchgeführt. Für den Preis, der nach Klagenfurter Tabakarbeiterin, Gewerkschafterin und Politikerin Maria Tusch (1868–1939) benannt ist, gab es heuer fünf Einreichungen. Für die Organisation und Abwicklung war das Klagenfurter Frauenbüro unter der Leitung von Astrid Malle verantwortlich.

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