
SPÖ-Forderungen nach Transparenz und Leistbarkeit gewährleistet.
Im heutigen Stadtsenat wurden einstimmig zwei Standorte für den Bau eines neuen Hallenbades nämlich bei der Messe und bei Minimundus (nach Abklärung der offenen Fragen) beschlossen. Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz zu ihrem Verhandlungserfolg: „Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, eine vorzeitige Fixierung auf einen Standort ohne Präqualifikationsverfahren abzuwenden. Ein zukünftiger Betreiber kann nach wie vor zwischen zwei Standorten wählen. Ein Vorgriff auf welchem Standort ein Bad für den Betreiber wirtschaftlich zu führen ist, wäre fahrlässig gewesen und kann derzeit nicht entschieden werden.“ Mathiaschitz ist überzeugt, dass die Vorgabe von zwei Standorten nun den Investoren die Möglichkeit gibt, bei der Errichtung, beim Bau und beim Betrieb des neuen Hallenbades auch wirtschaftliche Grundsätze einfließen zu lassen.
Beide Standorte werden Teil eines zweistufigen Ausschreibungsverfahrens, erst danach wird möglich sein, eine endgültige Entscheidung zu treffen. „Unsere Grundsätze der Transparenz und Leistbarkeit können so gewährleistet werden“, betont Mathiaschitz. Dieser erste Teil des Ausschreibungsverfahrens (Erkundung des Bewerberkreises) wird erweisen, welcher Standort der qualifizierteste ist und wo die geringste Belastung für die Klagenfurter Steuerzahler zu erwarten sein wird.
Ein weiterer wichtiger Schritt für die Realisierung eines neuen Hallenbades für Klagenfurt war heute die Gründung eines Projektteams unter der Leitung der Stadtwerke Klagenfurt, die die nächsten notwendigen Schritte vornehmen werden. „Es muss alles in unserer Macht stehende unternommen werden, um ein zweites finanzielles und organisatorisches Fiasko wie beim Stadion zu verhindern“, so Mathiaschitz abschließend.