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Tiefe Betroffenheit bei Schulreferentin...

...wegen Abschiebung mongolischer Familie.


„Was ist mit unserer Gesellschaft passiert? Lassen wir Gefühle wie Mitmenschlichkeit und Humanität nicht mehr zu?“, fragt sich Schulreferentin Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz anlässlich der heutigen Berichterstattung in der KTZ, wo von der drohenden Abschiebung einer mongolischen Familie berichtet wurde. „Als Schulreferentin der Stadt Klagenfurt weiß ich, dass die Kinder bestens integriert sind, über fließende Deutschkenntnisse verfügen und es in ihrer schulischen Laufbahn nie Probleme gegeben hat. Zuständige Lehrer sprechen von „Traumschülern“ schlechthin, gescheit, beste Umgangsformen, gutes Benehmen und beste Kontakte zu den Mitschülern.“ Diese gute Integration ist umso mehr hervorzuheben, da die Familie eine außergewöhnlich schwere Geschichte hinter sich hat. Aus Angst vor Verfolgung sind die Kinder mit geänderten Daten nach Österreich gekommen. Die Mutter verunglückte vor fünf Jahren tödlich bei einem Autounfall.

„Gerade als Schulreferentin erlebe ich immer wieder, wie schwierig Integration sein kann. Jetzt haben wir eine Familie, die bestens integriert ist, die ihren Lebensmittelpunkt in Klagenfurt hat - und die soll jetzt abgeschoben werden. Hier müssen wir unser System grundsätzlich in Frage stellen“, kritisiert Mathiaschitz scharf.

„Ich unterstütze die Forderung von immer mehr namhaften Österreichern, nach einem Bleiberecht für bestens integrierte Familien, die schon seit Jahren in Österreich leben. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, diese Familien vor dem Schicksal der Abschiebung zu bewahren“, so Mathiaschitz abschließend.