
Stadtrat Mertel fordert interkommunales Projekt der Wörtherseegemeinden
In der aktuellen Debatte um das Klagenfurter Hallenbad stellt der Stadtrat für Sport und Freizeit, Dr. Manfred Mertel, fest: „Es steht für mich außer Frage, dass wir in Klagenfurt ein Hallenbad brauchen. Neben der Leistbarkeit für die Stadt wird der Standort über eine mögliche interkommunale Zusammenarbeit entscheiden.“ Mertel fordert für den Neubau des Hallenbades eine Kooperation zwischen den Wörtherseegemeinden: „Um die Region Wörthersee zu stärken, muss die Finanzierung größer angedacht werden. Wir brauchen ein interkommunales Projekt unter Beteiligung aller Wörtherseegemeinden. Dies lenkt die Standortfrage in Seenähe, zum Beispiel Minimundus.“ Den Ball spielt der Sportstadtrat Bürgermeister Scheider zu und fordert ihn auf, sich ernsthaft und auf objektiver Ebene mit einer Lösung auseinander zu setzen.
Klagenfurt brauche als Landeshauptstadt ein multifunktionales Hallenbad, da viele Menschen davon profitieren würden. „Natürlich setze ich mich als Sportstadtrat für die Sportlerinnen und Sportler ein, die eine professionelle Infrastruktur brauchen, um an ihre sportlichen Erfolge anschließen zu können. Aber auch für Familien und ihre Kinder als Erholungsmöglichkeit und als attraktives Zusatzangebot für Touristinnen und Touristen ist ein Hallenbad unerlässlich“, denkt der Freizeitreferent auch an eine Stärkung nicht nur der Stadt, sondern der gesamten Wörtherseeregion als Wirtschaftsstandort.
Der Stadtrat fordert eine internationale Ausschreibung, um das beste Projekt für Klagenfurt zu finden und unterstützt damit die Forderung seiner Kollegin Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz nach einer nachhaltigen, kalkulierbaren und transparenten Politik.