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Messe-Präsident: SPÖ für Klagenfurter Weg

Mathiaschitz fordert Lösung in Abstimmung mit Klagenfurter Wirtschaft

(03.09.2010)


Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz appelliert angesichts der überfallsartigen und skandalösen Besetzung von Bad Kleinkirchheims Bürgermeister Matthias Krenn als Messepräsident durch Bürgermeister Scheider und seinen Vize, Finanzreferent Gunzer, dringend für eine Lösung im Sinne Klagenfurts. Die Wirtschaftskompetenz der Landeshauptstadt dürfe nicht aus der Hand gegeben werden. Zudem solle die Stadt ihre Position als Hauptgesellschafter der Kärntner Messen zu ihrem Vorteil nutzen. Deutlich formuliert Mathiaschitz ihre Forderung: „Der Bürgermeister ist verpflichtet, das längst überfällige Gespräch mit den ansässigen Wirtschaftstreibenden zu suchen. Es muss eine Allianz mit den Vertretern der Klagenfurter Wirtschaft gebildet werden, um gemeinsam den besten Weg für die Stadt zu finden und zu verfolgen. Die Interessen der Stadt müssen gewahrt bleiben.“

Mathiaschitz kritisiert abermals scharf die Entscheidung und Vorgehensweise des Bürgermeisters, der die Interessen seiner Stadt hinten anstellt: „Es ist eine fatale Entscheidung, die Wirtschaftskompetenz aus der Hand zu geben. Die Interessen unserer Stadt müssen auch bei Scheider und Gunzer an oberster Stelle stehen und dürfen nicht hinter jene seiner Parteikollegen im Land gereiht werden.“

Scheider braucht für die Bestellung von Krenn zum Messe-Präsidenten einen Beschluss im Stadtsenat. Mathiaschitz stellt abschließend klar: „Ich werde diesem Vorschlag nicht zustimmen, ich bin bei einer Demontage der Klagenfurter Wirtschaft nicht dabei. Sachkompetenz anstelle politischen Postenschachers muss Entscheidungen zu Grunde liegen.“