SPÖ
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Kein Ballermann am Metnitzstrand

Petritz: Aus Entlastungs- darf kein Belastungskonzept werden!

(17.02.2012)


Bereits im letzten Stadtsenat sorgte eine Stellungnahme der zuständigen Fachabteilungen zur Ostbucht für Aufregung. Diese kamen zum Schluss, dass entgegen ihres Auftrages ein Entlastungskonzept für das Gebiet zu erarbeiten, immer mehr Veranstaltungen in der Ostbucht geplant seien. Im Vorfeld zum Stadtsenat am kommenden Montag, in dem das fälschlicherweise als solches bezeichnete „Entlastungskonzept“ erneut diskutiert werden solle, nahm der geschäftsführende Clubobmann Franz Petritz Stellung und stellte klar: „Wir wollen keinen Ballermann am Metnitzstrand! Mit der SPÖ wird es kein Belastungskonzept für die Ostbucht geben. Sie ist einzigartig für eine Landeshauptstadt, das beliebteste Naherholungsgebiet der Klagenfurter und soll es auch bleiben.“

Die SPÖ Klagenfurt stelle sich nicht gegen fixierte Veranstaltungen wie Ironman, Beachvolleyball und Kärnten läuft, jedoch klar gegen Events am laufenden Band und eine Ausweitung der Belastungen. Bestehende Veranstaltungen, solange vertraglich fixiert, sollen bestehen bleiben, verbessert werden sollten jedoch die infrastrukturellen Maßnahmen: Der öffentliche Verkehr müsse ungehindert passieren können, die Parkplätze dürften für Besucher der Ostbucht nicht wochenlang blockiert werden und mobile WCs sollten nicht das Ortsbild beherrschen. Weiterhin beharre die SPÖ, so Petritz, auf ihrer Forderung für das Aus der Seebühne.

Großveranstaltungen würden für das Naherholungsgebiet eine enorme Belastung darstellen: „Auf- und Abbauarbeiten, Tonproben und erhöhte Verkehrsaufkommen sind nur einige an akustischen und visuellen Verschmutzungen, die das Wohlfühlerlebnis der Erholungssuchenden trüben“, schloss Petritz.