
Mertel: SPÖ war der Motor, Scheider die Bremse
Klagenfurt. Mit der Auflösung des Arbeitsübereinkommens mit dem FPK am Samstag schlug die SPÖ einen neuen Weg für Klagenfurt ein. SPÖ-Chefin Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz bekräftigte heute die Entscheidung: „Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Spiel der freien Kräfte für die Klagenfurter Bevölkerung mehr erreichen. Schlussendlich ist es immer sie, die die Zeche für nicht gemachte Reformschritte und schlecht entwickelte Projekte zahlt.“ Sie sehe nach der Halbzeit und in den verbleibenden drei Jahren bis zum Ende der Regierungsperiode den Zeitpunkt gekommen, diesen wichtigen Schritt zu gehen. Wenn Wege nicht zum Ziel führen, müsse man neue beschreiten, ist Mathiaschitz überzeugt.
Stellvertretend für den Gemeinderatsclub, der geschlossen hinter der Entscheidung stehe, ergriff der stellvertretende Clubobmann Gemeinderat Manfred Mertel das Wort: „Scheiders politische Arbeit kann ich nur als willenlos beschreiben. Die SPÖ war immer der Motor in der Zusammenarbeit. Scheider stand auf der Bremse, es konnte nichts weiter gehen.“