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SPÖ Klagenfurt beendet Zusammenarbeit mit FPK

SPÖ unterstützt weiterhin Maßnahmen und Reformen, die für die Stadt und ihre Bevölkerung wichtig sind

(13.02.2012)

Vor 3 Jahren entschlossen sich SPÖ und FPK zur Zusammenarbeit, um die anstehenden Probleme der Stadt zu lösen. Schon damals war der SPÖ klar, nach der Halbzeit Bilanz zu ziehen, die die SPÖ-Chefin Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz zusammenfasste: „Die Bilanz zur Halbzeit: Offene Baustellen wohin man schaut. Ob beim Stadion, beim Hallenbad, bei der Eishalle oder bei der Verwaltungsreform. Es geht nichts oder nur sehr schleppend weiter. Wir haben uns mit all unserer Kraft eingebracht, aber die Entscheidungsschwäche und offensichtliche Überforderung der Bürgermeisters gekoppelt mit extremer Selbstverliebtheit ziehen sich wie ein roter Faden durch sämtliche Projekte. Dazu kommt noch, dass der grenzenlose Drang von Christian Scheider zur Selbstvermarktung einer Problemlösung oft im Weg steht.“


Mathiaschitz beschrieb den Weg der SPÖ deutlich anders: „Unser Zugang zu Projekten ist nicht das Skizzieren von Luftschlössern sondern Professionalität in Konzeption und Umsetzung. In der Aufrechterhaltung unserer Zusammenarbeit sehe ich keine Möglichkeit mehr unsere Stadt weiterzuentwickeln. Ich bin überzeugt, mit dem Spiel der freien Kräfte mehr für Klagenfurt zu erreichen und dass sich durch die Beendigung der Zusammenarbeit ein positiver Drive für die Stadt entwickelt.“

Die SPÖ-Chefin betonte, dass die SPÖ auch weiterhin Maßnahmen und Reformen, die für die Stadt und ihre Bevölkerung wichtig sind, unterstützen und sich in die Umsetzung positiv einbringen werde. Die bisherige Haltung der SPÖ zu Projekten, wie Eishalle, Hallenbad oder Stadion blieben selbstverständlich unverändert.

Abschließend wies Mathiaschitz darauf hin, dass sich die Bevölkerung Lösungen für die anstehenden Probleme erwarte. Denn die Bevölkerung sei es, die die Zeche für nicht gemachte Reformschritte oder schlecht geplante Großprojekte zahlen müsse. „Wir, die SPÖ, sehen es als unsere Pflicht, Wege, die nicht zum Ziel führen, rechtzeitig zu verlassen und neue zu beschreiten“, endete Mathiaschitz.