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Sozialausschuss: bfz muss erhalten bleiben

Antrag der SPÖ Klagenfurt einstimmig angenommen

(20.12.2011)

Mit dem unausgereiften Plan, das Behindertenförderungszentrum in Klagenfurt gegen mehrere Standorte in ganz Kärnten auszutauschen, sorgte Soziallandesrat Christian Ragger (FPK) für große Unsicherheit unter den betroffenen Eltern. Gemeinderat Manfred Mertel (SPÖ) forcierte im gestern, Montag, tagenden Sozialausschuss, daher die klare Forderung der SPÖ Klagenfurt: Das bfz muss als Kompetenzzentrum erhalten bleiben. Nach längerer Diskussion, auch mit Ragger, der zu der Sitzung eingeladen war, wurde ein einstimmiger Beschluss getroffen: Die Stadt Klagenfurt setzt sich für den Erhalt des bfz ein und fordert von Landesseite ein, als wichtiger Finanzierungspartner des Zentrums, in weitere Entscheidungen miteingebunden zu werden. Ausschussobmann Mertel bekräftigt diesen Beschluss: „Eltern beeinträchtigter Kinder brauchen, wie alle Eltern, die Sicherheit, dass ihr Kind optimal betreut wird. Natürlich stehen wir für moderne alternative Modelle, jedoch muss sichergestellt sein, dass Betreuung, Unterricht und Therapie an anderen Standorten in derart hoher Qualität angeboten werden können.“

Mertel unterstrich weiters: „Die Landeshauptstadt Klagenfurt bekennt sich ausdrücklich zum Gedanken der Integration und Inklusion im Sinne der UN-Konvention. Das sonderpädagogische Zentrum Gutenberg ist jedoch im Sinne der Wahlmöglichkeit jedenfalls aufrecht zu erhalten.“