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Fragwürdige Einstellung Dörflers: Sparziele am Rücken der Kleinsten ausgetragen

Mathiaschitz: Zusätzliche Belastung von Familien in Klagenfurt abgewendet.

(18.11.2011)


Im Freitags-Bericht der Kärntner Krone über Sparpotenziale der Landesregierungsmitglieder rühmte sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler, seine Sparziele durch Einsparungen im Kinderbetreuungsbereich erreicht zu haben. Scharfe Kritik daran übte Klagenfurts Kindergartenreferentin Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz: „Die Kürzungen auf die der Kindergartenreferent stolz ist, bedrohen Eltern mit Anhebung der Betreuungsbeiträge von 30 Euro pro Kind und Monat. Diese Einstellung ist mehr als nur fragwürdig.“ Sie hinterfrage sehr kritisch die politischen Ambitionen der FPK, Familien noch mehr zu belasten.

Dörflers Förderungskürzungen bedeuteten allein in der Landeshauptstadt ein Minus von rund 600.000,- Euro, die Stadt Klagenfurt glich diesen hohen Betrag aus. Für Mathiaschitz sei leistbare Kinderbetreuung ausgesprochenes politisches Ziel: „Ich stehe zu meinem Versprechen, in Klagenfurt die Kinderbetreuungsbeiträge nicht anzuheben und Familien zusätzlich zu belasten. Daher bin ich stolz darauf, dass wir diese enorme Zusatzbelastung von Eltern abwenden konnten.“ Sie verstehe Kindergärten und Horte als wichtige Bildungseinrichtungen, die Familien entlasten und Kinder fördern: „Kinderbetreuung muss der Politik das Geld wert sein!“